Gesucht… gefunden!

Samstag, 10. Oktober 2009

Nachdem nun das Oktoberfest bereits seit einigen Tagen vorbei ist (und von mir heil überstanden wurde), kommt nun ein kleines Update. Ich habe mittlerweile eine neue Unterkunft in München gefunden. Ein kurzer Anruf beim Studentenwerk und ich hatte ein Appartment in einem Studentenwohnheim :-) (vielen Dank für den tollen Tipp). Das Appartment ist etwa 16 m² groß und enthält neben einer rudimentären Möblierung auch eine Kochnische mit Kühlschrank, Spüle und 2 Herdplatten sowie eine “Naßzelle” mit WC, Waschbecken und Dusche – also fast alles, was man zum Leben braucht und der Rest kommt hoffentlich auch bald ebenso wie ein paar ausstehende Reperaturen.

Anbei gibt es natürlich auch ein paar Bilder von meinem noch uneingerichteten Domizil:

Nachdem ich gerade auch endgültig umgezogen bin, werde ich nun mal mein neues Bett ausprobieren.

Gute Nacht

Jan

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Suche Wohnung/WG in München…

Montag, 14. September 2009

Die Entscheidung ist getroffen – lange habe ich abgewartet und überlegt, wo und was ich als nächsten Schritt in meinem Leben machen möchte/werde. Noch bis Ende September bin ich in einem sehr spannenden Praktikum mit interessanten Aufgaben und sehr netten Kollegen, danach jedoch wird es für mich zurück in den Hörsaal gehen. In den nächsten (voraussichtlich) 2 Jahren werde ich an der Technischen Universität München meine Wissensbasis verbreitern und Wirtschaftsinformatik zum “Master of Science” studieren. Ich hoffe hierbei auf eine interessante und lehrreiche Erfahrung, die mir persönlich und beruflich hilfreich sein wird.

Dies bedeutet aber auch, dass ich meine Heimat in den nächsten 2 Jahren nicht mehr so häufig sehen werde und mich hier in München nach einem neuen WG-Zimmer/Wohnung umschauen muss… wer also entlang der U6 in Richtung Norden (hab Vorlesungen in Garching und im Zentrum) einen Tipp oder konkrete Unterkünfte kennt – ich würde mich sehr über einen kurzen Kommentar mit E-Mail Adresse zur Kontaktaufnahme freuen :-)

@alle in meiner Heimat: Selbstverständlich bin ich ab und zu nochmal da und freue mich – sobald ich eine Unterkunft habe – auch über angemeldeten Besuch ;-)

Grüße aus München

Jan

UPDATE: Wohnung gefunden :-)

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Information(süberfluss)

Sonntag, 14. Juni 2009

Bisher konnte ich immer nicht verstehen, warum jemand “twittert” – warum jemand sein Leben und seine Gedanken bei Twitter einträgt, sie aller Welt mitteilt. Wie kann man bloß wollen, dass alle Welt weiß, was man gerade macht?
Aber was ist, wenn man es gar nicht aller Welt mitteilen will, sondern nur ein Medium zur Selbstreflektion sucht? Was, wenn man einfach nur versucht eine kleine Gruppe Menschen ohne deren direktes Bewusstsein zu erlangen. Wäre dieses Medium dann nicht auch bestens geeignet?
Interessant ist nun, wer Twitter überhaupt nutzt. Welchen Kategorien lassen sich die Nutzer zuordnen? Klein-/Großstadtmenschen? Frauen/Männer? Arbeitslose/Berufstätige? Trendmenschen/Konservative? Businesspeople? Gewinner oder Verlierer? Ich würde auf Gewinner tippen, denn sie haben es zu etwas gebracht und haben der Welt etwas mitzuteilen, denn wer überbringt schon gern schlechte Nachrichten? (Hier ein kleiner Überblick über die Twitter-Demographie in den USA.)

Und was soll man überhaupt schreiben? Macht es Sinn den ganzen Tagesablauf dort zu hinterlassen? Was wenn man 10 Stunden arbeiten war – schreibt man dann jede Stunde eine neue Nachricht: “Bin auf der Arbeit”? Die Frage, die sich hierbei stellt wäre auch, wie Transparent möchte man sein bzw. darf man sein? Wo werden dezente Hinweise zu einer alles überflutenden Welle? Wo/wann nimmt die Informationsflut überhand? Zum Glück ist Twitter auf 140 Zeichen begrenzt und zum Glück kann man auch nicht unendlich viele Nachrichten kurz hintereinander abschicken.
Ob den Erfindern von Twitter, Blogs und dem Internet bewusst war, was sie damit anrichten würden?

Heutzutage gibt es meherere Millionen Accounts bei Twitter, ungefähr 133.000.000 Blogs (Quelle: Index von Technorati) und etwa 1.007.730.000 Benutzer des Internets (Quelle: Comscore). Eine beträchtliche Zahl und es werden nicht weniger. Ist in der heutigen Gesellschaft nur der etwas wert, der im Internet ist und sich dort selbst präsentiert? Sind wir so selbstdarstellungssüchtig geworden? Kann eine Darstellung im Internet die reale Welt überflüssig werden lassen?
Ich stelle mir gerade die Welt in 50 Jahren vor. Es ist unwichtig wie jemand in real ist. Man findet seinen Job im Internet, man hat sein Vorstellungsgespräch übers Telefon, arbeiten tut man im Home-Office und an Konferenzen nimmt man via Videotelefon teil (bei Bedarf auch mit einem selbstgestalteten Avatar). Zum Daten geht man in eine virtuelle Welt und geheiratet wird in einer elektronischen Kirche im virtuellen Las Vegas… für den Nachwuchs kann man dann übrigens auch per Post sorgen.

Wo aber bleiben in dieser Welt die Menschen und die Menschlichkeit? Wohin soll diese Informationsflut und das virtuelle Mitteilen und Leben führen? Oder sind alle Befürchtungen unbegründet und man möchte nur seinen Freunden überall in dieser globalisierenden Welt mitteilen, dass es einem gut geht… denen, die zurück geblieben sind, denen, die auch weggereist sind, und denen, die man virtuell getroffen hat.

PS: Ich liege gerade im Englischen Garten in München und lese “Gestatten: Elite”.

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Wie fällt man am besten als Single auf?

Samstag, 23. Mai 2009

Man kaufe sich am Samstag Abend eine einzelne Tiefkühl-Pizza im Supermarkt… (außer hoffentlich morgen meinen Hunger zu stillen hat mir diese Pizza allerdings nicht weitergeholfen)

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In München!

Samstag, 23. Mai 2009

Eine Woche ist vergangen seit meiner Ankunft in München. Eine sehr interessante Woche mit vielem Neuen…

  • WG und Mitbewohner
  • Stadt
  • Arbeit
  • Biergarten

Nachdem ich Dienstag und Mittwoch Abend jeweils im Biergarten war, habe ich den Donnerstag dazu genutzt mich einzurichten (Zimmer putzen und Koffer ausräumen) und endlich mal meine ersten Uni-Bewerbungen für einen Master in Wirtschaftsinformatik fertig zu stellen.

Freitag ging es dann nochmal ins Büro (in der ersten Woche direkt einen Tag frei zu nehmen, fand ich irgendwie nicht optimal) und den heutigen Samstag habe ich mit Sightseeing in München verbracht.

Ich bin also sowas um 11 Uhr raus und bin mit Tram und U-Bahn zum Hauptbahnhof gefahren. Von dort aus habe ich mit einem blauen Touristenbus die kleine Stadtrundfahrt gemacht und mehr über die Sehenswürdigkeiten in Münchens Innenstadt erfahren.

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Im Anschluss daran bin ich dann vom Hauptbahnhof über den Stachus zum Marienplatz gelaufen. Von dort habe ich dann einen Abstecher zum Hofgarten und vorbei am Hofbräuhaus gemacht. Im Hard Rock Cafe (gegenüber vom Hofbräuhaus) habe ich noch die zweite Hälfte der heutigen Fußballspiele gesehen und letztendlich bin ich vom Marienplatz vorbei am Isartor und dem Eisbach wieder zurück zur WG gelaufen.

Nun bin ich gut geschafft und freue mich darauf gleich ins Bett zu gehen…

Gute Nacht aus München.

Jan

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In einer fremden Stadt…

Sonntag, 17. Mai 2009

Endlich bin ich angekommen – wobei “endlich” wohl übertrieben ist, gerade mal sechs Stunden hat die Bahnfahrt gedauert.

Nun bin ich gerade zurück von meiner ersten Erkundungstour durch München und sitze ich vor einem bezogenen “Bett” (einer einfachen Matratze, aber besser als gar nichts).
Nachdem meine WG-Mitbewohner nicht zu hause waren, hatte ich mich dazu entschlossen den empfohlenen Italiener ein Stück die Straße runter auszuprobieren (leckere italienische Pizza mit einem Hellen) und hab dann den Rückweg mit einem kleinen Schlenker durch den Englischen Garten und vorbei am Chinesischen Turm und dem Monopterus angetreten. Eine sehr nette Runde und ich glaube, ich habe es von der Lage her gut getroffen.

Noch ist mir diese Stadt jedoch sehr fremd. Meine WG-Mitbewohner werde ich erst morgen kennenlernen. Ich bin schon gespannt, wie es mir in dieser Stadt gefallen wird. Eines kann ich jedoch jetzt schon sagen, es ist hier deutlich ruhiger und weniger versmogt als in Mumbai…

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On the road (again)

Sonntag, 17. Mai 2009

Ich bin mal wieder auf der Reise. Diesmal geht es, wie bereits angekündigt, nach München und morgen darf ich dort mein Praktikum bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft antreten. Bis Ende September wird München meine neue, hoffentlich sehr schöne Heimat sein.

Passend zum Anlass habe ich mir letzte Woche auch ein neues Buch geholt. „…und wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute” von Sebastian Christ. Hierin beschreibt er sein Leben und das Dasein als Praktikant. Immer unterwegs, überall zu Hause aber nirgends wirklich daheim. So ein wenig kann ich nachvollziehen, was er schreibt. Zum Glück habe ich allerdings noch einen Anlaufpunkt bei meinen Eltern.

Wohnen darf ich zunächst in einer WG am Englischen Garten. Hier war ein Zimmer zur Zwischenmiete frei und zur Probe darf ich dort nachher mit meinen beiden großen Koffern einziehen.

Ich bin gespannt, was München in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten für mich zu bieten hat und vor allem auch, was ich im Anschluss daran machen werde.

Grüße aus München

Jan

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München ich komme…

Montag, 11. Mai 2009

Zum Ende der Woche hin werde ich meinen bisherigen Arbeitgeber verlassen und am Sonntag zu einem Praktikum nach München reisen. 4,5 Monate wird dieses Praktikum dauern und ich hab noch nichtmal eine Wohnung dafür…

Also falls einer meiner Leser noch jemanden in München kennt, der ein Zimmer frei hat, könnte mir das sehr weiterhelfen.

Gruß

Jan

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Rezession…

Donnerstag, 26. März 2009

Vor ein paar Wochen habe ich diesen Text über Rezession von einem Arbeitskollegen zugeschickt bekommen und ich denke, dass eine Menge Wahrheit in diesem Text steckt.

What is recession?

This story is about a man who once upon a time was selling Hotdogs by the roadside. He was illiterate, so he never read newspapers. He was hard of hearing, so he never listened to the radio. His eyes were weak, so he never watched television. But enthusiastically, he sold lots of hotdogs. He was smart enough to offer some attractive schemes to increase his sales. His sales and profit went up.
He ordered more a more raw material and buns and use to sale more. He recruited few more supporting staff to serve more customers. He started offering home deliveries. Eventually he got himself a bigger and better stove. As his business was growing, the son, who had recently graduated from College, joined his father.
Then something strange happened. The son asked, “Dad, aren’t you aware of the great recession that is coming our way?” The father replied, “No, but tell me about it.” The son said, “The international situation is terrible. The domestic situation is even worse. We should be prepared for the coming bad times.”
The man thought that since his son had been to college, read the papers, listened to the radio and watched TV. He ought to know and his advice should not be taken lightly. So the next day onwards, the father cut down his raw material orders and buns, took down the colorful signboard, removed all the special schemes he was offering to the customers and was no longer as enthusiastic.
He reduced his staff strength by giving layoffs. Very soon, fewer and fewer people bothered to stop at his hotdog stand. And his sales started coming down rapidly as well as the profit.
The father said to his son, “Son, you were right”. “We are in the middle of a recession and crisis. I am glad you warned me ahead of time.”

Moral of the Story

It’s all in your MIND! And we actually FUEL this recession much more than we think.

Den Autor des Textes kenne ich leider nicht. Ich hoffe aber, dass er zum Nachdenken anregt…

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Tag 144

Freitag, 27. Februar 2009

Nach einem längeren Flug von Mumbai nach München, dortigem Aufenthalt und einem kurzen Flug zu einem Flughafen bei mir in der Nähe, bin ich mit nur 20 Minuten Verspätung angekommen. Ich bin also gut gelandet und wurde freudig von meinen Eltern begrüßt.

Auch die restlichen Aktivitäten dieses Tages habe ich gut überstanden. Zunächst stand ein Friseurbesuch auf dem Plan. Den indischen Friseuren habe ich nicht mehr so wirklich getraut, aber auch mein Friseur hier in Deutschland hat etwas viel abgeschnitten…

Danach gab es bei einer Nachbarin sehr sehr leckeres Mittagessen. Es wurde trotz schlechten Wetters der Grill angeschmissen und ich habe mir erstmal wieder den Bauch mit Fleisch füllen können. Es war sehr lecker!!! Vielen Dank.

Nachmittags musste ich dann auch schon wieder weiter und bin mit dem Zug nach Bremen zu einem Arbeitstreffen für AFS gefahren und werde hier nun auch noch bis Sonntag Nachmittag bleiben. Dann geht es wieder nach Hause und nächste Woche darf ich dann auch schon wieder zu Seminaren bei meinem Arbeitgeber sein.

Grüße aus Deutschland

Jan

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